Ki-Kampagne und plötzlich erkennt sich ein Model selbst darin wieder.

JvM produziert eine KI-Kampagne für s.Oliver und ein Model erkennt sich wieder.

Genau auf diesen Moment hat die Kreativbranche seit Jahren gewartet.

Model und Content Creatorin Melli Vanelli behauptet, ihren „AI Twin“ in der neuen Kampagne von s.Oliver entdeckt zu haben: ohne Zustimmung, ohne Vergütung und offenbar ohne Wissen darüber, dass ihre Bilddaten genutzt wurden.

Besonders brisant:
In ihrem Instagram-Reel zeigt sie Parallelen zu eigenen Fotos aus dem Jahr 2023, inklusive Outfit und Schmuck. Lediglich die Frisur scheint verändert worden zu sein. Ironischerweise ähnelt diese sogar ihrem heutigen Look.

Falls sich der Vorwurf bestätigt, wirft der Fall massive Fragen auf:

  • Wie werden Trainingsdaten in KI-Kampagnen kontrolliert?

  • Reicht ein ähnliches Gesicht bereits aus?

  • Wer haftet bei synthetischen Doppelgängern?

  • Und wie konnte so etwas ausgerechnet bei einer der größten Werbeagenturen Deutschlands passieren.
    Einer Agentur, die sich früh mit generativer KI positioniert hat?

Oder steckt am Ende vielleicht sogar kalkulierte Aufmerksamkeit dahinter?

Der Fall zeigt vor allem eines:
Die technische Entwicklung ist längst schneller als die Regeln, Prozesse und ethischen Standards vieler Unternehmen.

Update: Uns wurde zugetragen, dass es einen Vergleich gab und somit keine weiteren Schritte einberufen werden.

Anbei das Reel von Melli Vanelli: https://www.instagram.com/p/DVMB-iBCB38/


Und das Video von S.Oliver:

Synthetic Styles

Wir informieren und ermächtigen Kreativschaffende generative Ki Tools zu nutzen und neues zu erschaffen.

https://syntheticstyles.ai
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